Ackerbürger und Fuhrleute in Wittenberg


Die Familie Wassersleben aus Wittenberg an der Elbe, heute Lutherstadt Wittenberg, läßt sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Um 1850 gibt es mehrere Familien Wassersleben in Wittenberg, wie diese jedoch zusammenhängen, konnte ich bisher nicht herausfinden.

Als Berufe wird in den mir vorliegenen Taufeinträgen aus den Kirchenbüchern der Stadtkirche Wittenberg sowie im Bürgerbuch der Stadt Wittenberg (1750 - 1900) "Krautgärtner" sowie Sackführer bzw. Fuhrleute angegeben.

Oberstabsveterinär a.D. Carl Wassersleben (1854 - 1935) Oberstabsveterinär a.D. Carl Wassersleben,
(1854 - 1935)

Mein Urgroßvater Johann Friedrich Carl Wassersleben, (geb. 1854 in Wittenberg) wurde als Roßarzt der preußischen Armee nach einer Stationierung in Rathenow nach Hannover versetzt. Dort wurde er als Oberstabs-Veterinär in den Ruhestand versetzt.

Ältester mir momentan bekannter Vorfahre ist Johann Michael Wassersleben. Dessen Sohn Johann Christian Wassersleben wurde am 05.09.1789 als Bürger der Stadt Wittenberg verpflichtet. Als Beruf wird im Bürgerbuch 'Sackführer', vermutlich ein auf den Transport von Säcken spezialisierter Fuhrmann, angegeben.

Bisher konnte ich lediglich den Zweig meiner Vorfahren durchgehend belegen. Bei den anderen Familienzweigen kann ich lediglich einige Einzelfamilien, bestenfalls einmal über 3 Generationen benennen. Über Hinweise zur Verknüpfung dieser einzelnen Familien sowie über Kontakte zu deren Nachkommen würde ich mich sehr freuen.

Quellen:

  • Bürgerbuch der Stadt Wittenberg 1751 - 1908,
    Mikrofilm, aufgenommen von Manuskripten im Kreisarchiv Wittenberg
    Family History Library, Film Nr. 1646901, Item 1
  • Kirchenbuchduplikat 1800-1874, Evangelische Kirche Wittenberg,
    15 Mikrofilme, aufgenommen im Staatsarchiv Magdeburg, 1983
    Family History Library, Film Nr. 1190813-1190827
  • Ahnentafel von Charlotte Klara Else Wassersleben, geb. 17.6.1890
    aufgestellt von Hermann Räger, 1935

Die Original-Kirchenbücher von Wittenberg reichen lt. Auskunft der Kirchengemeinde bis 1560 (Taufen, Trauungen) bzw. bis 1563 (Todesfälle) zurück. Leider sind diese Bücher nicht verfilmt und eine Einsichtnahme vor Ort ist nicht möglich. Für die Vergabe von Recherche-Aufträgen fehlt mir momentan leider das nötige Kleingeld.